Wandern, Bergsteigen und Klettern im Gailtal



Wandern - Bergsteigen - Klettern


Das Gailtal ist Teil der Naturarena Kärnten. Hier gibt es Almen, die seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden, die nach alter Tradition käsen, und im Frühsommer von Blumenm übersät sind.


Hunderte Kilometer markierte Spazier-, Wanderwege und Steige in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen laden zum Wandern ein. Auf Wunsch begleiten Sie erfahrene Wander- und Bergführer.



Die Landschaft um Hermagor und den Presseggersee bietet leichte Wandertouren an, etwa auf die Eggeralm, die Garnitzenklamm oder auf die Kühwegeralm.   





Für konditionsschwache Wanderer:
Garntnerkofel 4er-Sesselbahn.
Mit der Sesselbahn auf den Berg hinauf und den weniger beschwerlichen Weg hinunter nimmt man zu Fuß.
Eine interessante Route ist der Karnische Höhenweg, der immer am Kamm der Karnischen Alpen entlang von Weitlanbrunn, nahe Sillian in Osttirol, bis Thörl-Maglern führt.
Der Weg folgt der österreichisch-italienischen Grenzlinie, bleibt jedoch immer auf österreichischem Boden.
Wanderung am Nassfeld Diese 175 km lange Strecke wurde vor dem 1. Weltkrieg angelegt und während des Gebirgskrieges 1915 – 1917 ausgebaut.

Die Weganlagen dienten als Frontsteige und Versorgungswege.

Als in den Jahren 1975 bis 1978 der Weg von der Organisation der Dolomitenfreunde mit Hilfe des österreichischen Bundesheeres renoviert wurde, beschlossen die Wegbereiter, die Route der Völkerverständigung zu widmen:
 „Die Bestimmung des Weges ist, ein Friedensweg an der Grenze zwischen zwei Nationen zu sein, um – aus feindseeliger Vergangenheit zu frohem Zusammenfinden und sportlicher Leistung gelangend – einander zu dienen.“ (Berge Nr. 55, Seite 32.)


Die vielleicht beliebteste Alm ist die Egger Alm. Sie hat einen ungewöhnlich weiten, fast ebenen Almboden auf dem sich hunderte Kühe mit ihren Kälbern und Pferde mit ihren Fohlen tummeln. Ein See liegt in der Mitte des Almbodens und wenn man Glück hat, kann man die vielen hunderte Tiere durch den See schwimmen sehen, um ans andere Ufer zu gelangen. Die Tiere bewegen sich frei, sind zutraulich und an Besucher gewöhnt. Das Almdorf besteht aus 20 oder mehr Hütten, jeder Bauer hat seine eigene Hütte. Ein Gasthaus und die Almkäserei bilden das Zentrum des Dorfes. Man kann dort Produkte verkosten oder kaufen, die die Bauern selbst herstellen wie den selbst gemachten Gailtaler Speck, den würzigen Gailtaler Almkäse und den zarten geräucherten Almschotten, eine exzellente regionale Spezialität.





Klettergärten

Klettern wird immer beliebter. Sie finden im Gailtal neben gut gesicherten Klettersteigen auch viele Klettergärten:

Klettergarten Garnitzenklamm:
Am Beginn der Klamm, ca. 5 min. nach dem Einstieg, liegen rechts die bestens gesicherten Routen. Anfahrt: ca. 15 min.

Klettergarten Arnoldstein:
Anfahrtszeit ca. 20 min.

Klettergarten Bad Bleiberg:
Anfahrtszeit ca. 20 min.

Klettergarten Felsenlabyrinth am Nassfeld, dem Winterskigebiet der Region.

Klettergarten in Kötschach-Mauthen in der Alpinschule

Kletterhalle: Der Österreichische Alpenverein betreibt eine Kletterhalle im Rathaus in Kötschach-Mauthen. Anmeldungen über Herrn Josef Lederer, Tel. (0043)676/5858625.